SHK-Meisterbetrieb mit Kundendienst und Wärmepumpen, 23 Mitarbeitende, Coesfeld, Vollverkauf für 950.000 €
BrancheSHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima), Kundendienst, Badsanierung und Wärmepumpen
StandortCoesfeld, Nordrhein-Westfalen
Gegründet1961
Mitarbeitende23
Umsatz3,4 Mio. €
EBIT330.000 €
Kaufpreis950.000 €
Alter Inhaber:in63 Jahre
ÜbergabeVollverkauf an eine Meisterin oder einen Meister, Inhaber begleitet 6 Monate, Betriebsgebäude wird vermietet
ZeitplanÜbergabe zum 1. Januar 2028
Erstellt mit claude-opus-5-5 · Embeddings: voyage-4
Zusammenfassung
Der 1961 gegründete SHK-Betrieb in Coesfeld (NRW) beschäftigt 23 Mitarbeitende und erzielt 3,4 Mio. € Umsatz bei 330.000 € EBIT nach Geschäftsführergehalt. Das Geschäft ruht auf drei Säulen: Kundendienst mit rund 1.100 Wartungsverträgen und eigenem Notdienst, Badsanierung für Privatkunden und Heizungstausch mit etwa 60 Wärmepumpen pro Jahr; rund 70 % des Umsatzes stammen von Privatkunden im Kreis Coesfeld. Der 63-jährige Inhaber in zweiter Generation will 100 % der GmbH zum 1. Januar 2028 für 950.000 € an eine Installateur- und Heizungsbauermeisterin oder einen entsprechenden Meister verkaufen und sechs Monate begleiten. Das Betriebsgebäude bleibt in seinem Privatbesitz und wird für 3.800 € monatlich vermietet. Kalkulation, Angebote und die Beziehungen zu großen Wartungskunden liegen heute allein beim Inhaber.
Ursprünglichen Text anzeigen
## Über das Unternehmen
Mein Vater hat den Betrieb 1961 als Ein-Mann-Installateur gegründet, ich habe ihn 1993 übernommen. Heute sind wir 23 Leute: 14 Monteure und Gesellen, ein angestellter Meister, drei Azubis, ein Lagerist und vier im Büro und in der Kundendienst-Annahme – meine Frau Marlies macht die Buchhaltung. Unser Geschäft steht auf drei Beinen: der Kundendienst mit rund 1.100 Wartungsverträgen und eigenem Notdienst, Badsanierungen für Privatkunden und der Heizungstausch, inzwischen etwa 60 Wärmepumpen im Jahr. Rund 70 % des Umsatzes machen wir mit Privatkunden im Kreis Coesfeld, den Rest mit einer Wohnungsbaugenossenschaft und Gewerbekunden. Viele Familien sind seit drei Generationen bei uns Kunde.
## Fachliche Anforderungen an die Nachfolge
Wer den Betrieb übernimmt, muss Installateur- und Heizungsbauermeister sein – nicht nur, weil die Handwerksordnung das verlangt, sondern weil die Leute hier einen Chef wollen, der eine Heizungsanlage selbst in Betrieb nehmen kann. Die Sachkunde für Kältemittel, die man für Wärmepumpen braucht, und die Eintragung beim Netzbetreiber sind ein Muss. Unser angestellter Meister ist 59 und will keine Verantwortung als Inhaber übernehmen. Das Kaufmännische habe ich mir selbst beigebracht; Kalkulation und Angebote mache ich heute noch allein, und die großen Wartungskunden kennen nur mich. Das kann man lernen, aber man muss es wollen.
## Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Übergabe
Wir machen 3,4 Mio. € Umsatz und ein EBIT von 330.000 € nach meinem Geschäftsführergehalt. Für 100 % der GmbH mit Fahrzeugen, Werkzeug und Lager stelle ich mir 950.000 € vor. Werkstatt, Lager und Büro gehören mir privat; die vermiete ich für 3.800 € im Monat weiter, gern langfristig. Ich will verkaufen, nicht verpachten, und danach sechs Monate an Bord bleiben, damit ich die wichtigsten Kunden persönlich übergeben kann. Ich bin 63, und zum 1. Januar 2028 soll die Übergabe stehen. Wichtig ist mir, dass der Käufer aus der Region kommt oder hierherzieht – ein Kundendienst funktioniert nur, wenn man um sechs Uhr morgens selbst am Telefon ist.
## Führung, Werte und Kultur
Ich bin ein Chef alter Schule, aber kein Kommandeur. Ich weiß, wie die Kinder meiner Monteure heißen, und wer ein Problem hat, kommt in mein Büro – die Tür steht offen. Einen Betriebsrat haben wir nicht, wir reden miteinander. Es gibt das Grillfest im Sommer und das Weihnachtsessen mit Partnern. Bei uns zählen Handschlag, Pünktlichkeit und saubere Arbeit; ein Monteur zieht beim Kunden die Schuhe aus. Die Nachfolge muss alle 23 Arbeitsplätze erhalten und die Ausbildung weiterführen. Wer nicht passt: Investoren, die Handwerksbetriebe zusammenkaufen und nach Deckungsbeitrag pro Monteurstunde steuern, oder jemand, der nur Wärmepumpen verkaufen will und den Kundendienst vernachlässigt.
## Zukunft des Unternehmens
Ich brauche keinen, der hier alles umkrempelt. Der Betrieb ist gesund, die Auftragsbücher sind für ein Jahr voll. Wachstum kommt von allein über die Wärmepumpe und die Wartung, dafür muss man nicht expandieren oder eine zweite Filiale eröffnen. Ändern sollte sich die Büroorganisation: Wir haben eine Handwerkersoftware, nutzen sie aber nur halb, die Auftragsmappen sind noch aus Papier. Ein Tablet für die Monteure und eine digitale Terminplanung wären gut, mehr nicht. Bleiben sollen der Name Böckenholt, die Wartungskunden, der Notdienst und das Miteinander. Am schönsten wäre, wenn der Betrieb in 20 Jahren wieder an einen eigenen Meister aus der Region übergeben wird.
Das Unternehmen in vier Dimensionen
Von Claude aus dem Text verdichtet. Diese Absätze werden eingebettet und mit den Nachfolger-Profilen verglichen.
Fachlicher Fit
Branche, Fachkompetenz, Ausbildung und Berufserfahrung – passt das Können zur Aufgabe im Unternehmen?
So ist das Unternehmen
Ein SHK-Handwerksbetrieb für Sanitär, Heizung und Klima mit drei Geschäftsfeldern: Kundendienst mit rund 1.100 Wartungsverträgen und eigenem Notdienst, Badsanierung für Privatkunden und Heizungstausch mit inzwischen etwa 60 Wärmepumpen jährlich. Das Team besteht aus 14 Monteuren und Gesellen, einem angestellten Meister von 59 Jahren, drei Auszubildenden, einem Lageristen und vier Kräften in Büro und Kundendienst-Annahme. Der Betrieb ist meisterpflichtig nach Handwerksordnung; Kältemittel-Sachkunde und die Eintragung beim Netzbetreiber sind für das Wärmepumpengeschäft zwingend. Kalkulation, Angebotserstellung und die Betreuung großer Wartungskunden liegen bislang ausschließlich beim Inhaber, der sich das Kaufmännische selbst angeeignet hat. Eine Handwerkersoftware ist vorhanden, wird aber nur teilweise genutzt; Auftragsmappen laufen noch auf Papier.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Installateur- und Heizungsbauermeisterin oder ein entsprechender Meister mit fundierter Praxis in Heizungstechnik, Inbetriebnahme von Anlagen und Wärmepumpeninstallation, Kältemittel-Sachkunde sowie Eintragung beim Netzbetreiber oder der Bereitschaft, diese zeitnah zu erwerben. Vermutlich mehrere Jahre Berufserfahrung im SHK-Handwerk, idealerweise mit Kundendienst-, Wartungs- und Badsanierungsgeschäft, gern als angestellter Meister, Bauleiter oder Projektleiter in einem vergleichbaren Betrieb. Ein Profil, das handwerklich selbst anpacken kann und zugleich kaufmännische Kompetenz in Kalkulation, Angebotswesen und Kundenbetreuung mitbringt oder ernsthaft aufbauen will, etwa über eine Weiterbildung zum Betriebswirt im Handwerk. Tendenziell technisch versiert genug, um die vorhandene Handwerkersoftware vollständig einzuführen.
Passende Nachfolger:innen
Alle Nachfolger-Profile, sortiert nach Passung zu diesem Unternehmen. Unter „Details“ stehen die Rohwerte beider Richtungen und eine Begründung auf Abruf.
Gewichtung
Wie wichtig ist welche Dimension für dieses Unternehmen? Die Rangliste wird sofort neu berechnet – ohne neue Anfrage.
25 %
25 %
25 %
25 %
4 Personen, sortiert nach Gesamt-Passung
Scores 0–100 je Dimension relativ zum Pool (10. Perzentil → 0, 90. Perzentil → 100)
Promovierte Operations-Managerin, sucht B2B-Dienstleister mit 80–300 MA bundesweit, Kaufpreis bis 15 Mio. €
41
Gesamt von 100
Alter: 47 Jahre·Wohnort: Frankfurt am Main·1,5 Mio. € Eigenkapital·Zeithorizont: Unterschrift 2027, idealerweise im ersten Halbjahr; verfügbar ab sofort
Ein gesunder SHK-Betrieb in Coesfeld, Nordrhein-Westfalen, mit 23 Mitarbeitenden, 3,4 Mio. € Umsatz und 330.000 € EBIT nach Geschäftsführergehalt. Rund 70 % des Umsatzes entfallen auf Privatkunden im Kreis Coesfeld, der Rest auf eine Wohnungsbaugenossenschaft und Gewerbekunden; die Auftragsbücher sind für ein Jahr gefüllt. Angeboten wird ein Vollverkauf von 100 % der GmbH inklusive Fahrzeugen, Werkzeug und Lager für 950.000 €, keine Verpachtung. Werkstatt, Lager und Büro gehören dem Inhaber privat und werden für 3.800 € monatlich langfristig vermietet. Übergabe zum 1. Januar 2028 mit sechsmonatiger Begleitung durch den 63-jährigen Inhaber. Eine Abhängigkeit besteht bei den großen Wartungskunden, die bislang nur den Inhaber kennen.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Käuferin oder ein Käufer mit Eigenkapital und Finanzierungsfähigkeit für einen Kaufpreis von rund 950.000 €, vermutlich kombiniert aus Eigenmitteln, Bankdarlehen und Förderkrediten etwa der NRW.BANK oder KfW. Interesse an einem vollständigen Anteilserwerb einer GmbH im Handwerk mit rund 20–25 Mitarbeitenden und etwa 3–4 Mio. € Umsatz, bereit zur langfristigen Anmietung des Betriebsgebäudes. Wohnsitz im Münsterland oder Bereitschaft zum Umzug in die Region Coesfeld, da Kundendienst und Notdienst persönliche Präsenz am frühen Morgen erfordern. Zeitlich verfügbar für eine Übernahme zum 1. Januar 2028 mit halbjähriger Einarbeitung durch den Altinhaber. Ausdrücklich eine Einzelperson als Eigentümer-Unternehmer, keine Beteiligungsgesellschaft oder Buy-and-Build-Plattform.
Führung & Werte
Führungsstil, Wertesystem, Umgang mit Mitarbeitenden, Motivation – passt die Person zur Kultur des Unternehmens?
So ist das Unternehmen
Ein familiengeführter Handwerksbetrieb in zweiter Generation, 1961 vom Vater gegründet und seit 1993 vom heutigen Inhaber geführt, dessen Ehefrau die Buchhaltung verantwortet. Der Führungsstil ist patriarchalisch-fürsorglich, aber nicht autoritär: offene Tür, persönliche Nähe zu den Mitarbeitenden und ihren Familien, Konflikte werden direkt besprochen. Einen Betriebsrat gibt es nicht. Gemeinschaft wird über Sommergrillfest und Weihnachtsessen mit Partnern gepflegt. Werte sind Handschlagqualität, Pünktlichkeit, saubere Arbeit und Respekt beim Kunden, bis hin zum Schuhe-Ausziehen. Die regionale Verwurzelung ist hoch, viele Familien sind seit drei Generationen Kunden. Erhalt aller 23 Arbeitsplätze und Fortführung der Ausbildung sind feste Bedingungen.
Diese Nachfolge sucht es
Ein bodenständiger, nahbarer Handwerksunternehmer mit kooperativem, persönlichem Führungsstil, der Mitarbeitende kennt, zuhört und auf Augenhöhe mit Monteuren und Gesellen arbeitet. Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Qualitätsanspruch und Respekt gegenüber Privatkunden prägen die Haltung. Tendenziell regional verwurzelt im Münsterland, mit Verständnis für gewachsene Kundenbeziehungen und Tradition eines Familienbetriebs. Motiviert durch langfristige Selbstständigkeit statt Renditeoptimierung, mit Bereitschaft, alle Arbeitsplätze zu sichern und weiterhin Lehrlinge auszubilden. Kein Investor- oder Kennzahlenmanager, der nach Deckungsbeitrag pro Monteurstunde steuert, sondern jemand, der Gemeinschaftsrituale und offene Kommunikation fortführt und morgens selbst am Telefon ist.
Vision & Mehrwert
Wohin soll das Unternehmen? Wachstum, Digitalisierung, Kontinuität – passen die Zukunftsbilder zusammen?
So ist das Unternehmen
Ein ausgelasteter Betrieb mit vollen Auftragsbüchern, dessen Wachstum organisch aus Wärmepumpengeschäft und Wartungsverträgen entsteht; Expansion oder eine zweite Filiale sind nicht vorgesehen. Gewünscht ist Kontinuität mit behutsamer Modernisierung: vollständige Nutzung der vorhandenen Handwerkersoftware, Ablösung der Papier-Auftragsmappen, Tablets für Monteure und digitale Terminplanung. Erhalten bleiben sollen der Name Böckenholt, der Wartungskundenstamm, der Notdienst und das kollegiale Miteinander. Chancen liegen in der Wärmewende und dem stabilen Servicegeschäft, Risiken in der Inhaberabhängigkeit bei Kalkulation und Großkunden sowie im Alter des angestellten Meisters. Langfristig soll der Betrieb in rund 20 Jahren wieder an einen Meister aus der Region übergehen.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Nachfolge mit Fokus auf Kontinuität und organischem Wachstum statt Umbau, die Kundendienst, Wartung und Notdienst als Kern des Geschäfts versteht und das Wärmepumpengeschäft gleichrangig weiterentwickelt. Moderate Digitalisierungsaffinität mit praktischem Blick: Einführung mobiler Auftragsbearbeitung, digitaler Einsatzplanung und konsequente Nutzung der Handwerkersoftware, ohne die Organisation zu überfordern. Gemäßigtes Veränderungstempo, Erhalt von Name, Kundenstamm und Betriebskultur. Vermutlich mit langfristigem Horizont von etwa 15–20 Jahren als Inhaber und dem Ziel, den Betrieb später erneut an einen regionalen Meister weiterzugeben. Keine Ambitionen auf Filialisierung, Konsolidierung oder reinen Wärmepumpenvertrieb.