Imkereibedarf-Fachhandel mit Beutenfertigung, 8 Mitarbeitende, Celle, Earn-out bis 400.000 €
BrancheFachhandel und Versandhandel für Imkereibedarf mit eigener Beutenfertigung und Wachsverarbeitung
StandortCelle, Niedersachsen
Gegründet1952
Mitarbeitende8
Umsatz1,9 Mio. €
EBIT115.000 €
Kaufpreis400.000 €
Alter Inhaber:in67 Jahre
ÜbergabeEarn-out (250.000 € bei Übergabe, bis zu 150.000 € abhängig vom Ergebnis der ersten drei Jahre), Inhaber berät ein Jahr
Zeitplaninnerhalb von 12 Monaten
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Zusammenfassung
Die Bredemeier Imkereibedarf GmbH ist seit 1952 in Celle ansässig und vertreibt Imkereibedarf über Katalog, Telefon, Laden und einen veralteten Onlineshop; Beuten, Rähmchen und Mittelwände stammen aus eigener Tischlerei und Wachsverarbeitung. Mit acht Mitarbeitenden erzielt das Unternehmen 1,9 Mio. € Umsatz bei 115.000 € EBIT und betreut rund 9.000 Kunden sowie 120 Imkervereine. Der 67-jährige Inhaber will innerhalb von zwölf Monaten per Earn-out übergeben: 250.000 € bei Übergabe, bis zu 150.000 € abhängig vom Ergebnis der ersten drei Jahre, danach ein Jahr Beratung. Der Kaufpreis entspricht etwa dem Warenlagerwert, das Gebäude wird zu fairer Miete weiter überlassen. Gesucht wird eine Nachfolge, die einen professionellen Onlinehandel aufbaut und dabei Standort Celle, Qualität und telefonische Beratung erhält.
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## Über das Unternehmen
Mein Vater hat 1952 in Celle angefangen, Bienenkästen zu bauen. Heute sind wir ein Fachhandel für alles, was Imkerinnen und Imker brauchen: Beuten und Rähmchen aus unserer eigenen kleinen Tischlerei, Mittelwände aus unserer Wachsverarbeitung, dazu Schleudern, Schutzkleidung, Gläser, Futter und Mittel gegen die Varroamilbe. In unserer Kartei stehen rund 9.000 Kundinnen und Kunden und 120 Imkervereine. Zwei Drittel der Bestellungen kommen per Telefon, Fax, Brief und E-Mail, viele über unseren gedruckten Katalog mit 140 Seiten. Ein Fünftel macht der Laden, den Rest ein Onlineshop von 2011, um den sich niemand richtig kümmert. Mit acht Mitarbeitenden ist bei uns jeder Allrounder.
## Fachliche Anforderungen an die Nachfolge
Imkern kann man lernen, das bringe ich jedem bei; ich habe selbst 40 Völker. Was ich nicht kann, ist Internet. Die Nachfolge muss einen Onlinehandel aufbauen, der diesen Namen verdient: Shop, Suchmaschinen, Newsletter, Zahlungsarten, Versandprozesse, und vielleicht Videos, in denen wir zeigen, wie man ein Volk durch den Winter bringt. Sie sollte mit Zahlen umgehen können und keine Angst vor Lager und Logistik haben. Die Beratung unserer älteren Kunden am Telefon muss bleiben, die machen zwei langjährige Kolleginnen hervorragend. Heute hängen Einkauf, Kalkulation und die Lieferantenkontakte an mir; das gebe ich im ersten Jahr weiter.
## Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Übergabe
Wir setzen 1,9 Mio. € um, das EBIT liegt bei 115.000 €. Der Kaufpreis von 400.000 € entspricht ungefähr dem Wert unseres Warenlagers; den Kundenstamm und den Namen gibt es fast dazu. Ich weiß, dass junge Leute selten so viel Geld haben. Deshalb biete ich ein Earn-out an: 250.000 € bei der Übergabe, bis zu 150.000 € später, abhängig vom Ergebnis der ersten drei Jahre. Das Gebäude mit Laden, Lager und Werkstatt gehört mir und wird zu fairer Miete weiter überlassen. Ich bin 67, möchte innerhalb von zwölf Monaten übergeben und dann noch ein Jahr beratend dabei sein. Wo die Nachfolge herkommt, ist mir gleich, aber Lager und Laden bleiben in Celle.
## Führung, Werte und Kultur
Bei uns gibt es Kaffee um zehn und um drei, und dabei wird alles besprochen. Ich bin kein Chef, der gern Ansagen macht; wir sind zu klein für Hierarchien, jeder redet mit. Meine Leute sind im Schnitt 54 Jahre alt und keine Computerprofis, aber sie wissen mehr über Bienen als jede Suchmaschine. Ich erwarte, dass die Nachfolge sie ernst nimmt und mitnimmt, statt sie zu überfahren. Wichtig sind mir ehrliche Beratung, Qualität statt Billigware und der Schutz der Bienen. Nicht passen würde jemand, der nur unseren Kundenstamm kauft, das Lager schließt und alles aus einem anonymen Großlager verschickt.
## Zukunft des Unternehmens
Das Imkern hat in den letzten zehn Jahren einen Boom erlebt: junge Leute, Stadtimker, Schulen. Diese Kunden kaufen online, und zwar bei der Konkurrenz. Ich habe fünfzehn Jahre zu lange gewartet. Die Nachfolge darf deshalb schnell und mutig verändern: ein richtiger Onlineshop, Abonnements für Futter und Verbrauchsmaterial, Online-Kurse für Anfänger, ein Angebot für Vereine, vielleicht Verkauf ins benachbarte Ausland. Ein digitaler Neustart, aber mit unserer Qualität und unserer Beratung. Ich wünsche mir, dass Bredemeier in 20 Jahren der bekannteste Name für Imkereibedarf im Netz ist und immer noch in Celle sitzt.
Das Unternehmen in vier Dimensionen
Von Claude aus dem Text verdichtet. Diese Absätze werden eingebettet und mit den Nachfolger-Profilen verglichen.
Fachlicher Fit
Branche, Fachkompetenz, Ausbildung und Berufserfahrung – passt das Können zur Aufgabe im Unternehmen?
So ist das Unternehmen
Ein Fach- und Versandhändler für Imkereibedarf mit eigener kleiner Tischlerei für Beuten und Rähmchen sowie einer Wachsverarbeitung für Mittelwände. Das Sortiment umfasst zusätzlich Honigschleudern, Schutzkleidung, Gläser, Bienenfutter und Mittel gegen die Varroamilbe. Rund 9.000 Kunden und 120 Imkervereine stehen in der Kartei; zwei Drittel der Bestellungen laufen über Telefon, Fax, Brief und E-Mail, häufig ausgelöst durch einen gedruckten 140-seitigen Katalog. Ein Fünftel des Umsatzes entsteht im Ladengeschäft, der Rest über einen kaum gepflegten Onlineshop von 2011. Die digitale Kompetenz im Betrieb ist gering. Einkauf, Kalkulation und Lieferantenbeziehungen liegen heute vollständig beim Inhaber, der selbst 40 Bienenvölker hält und Imkerwissen weitergeben kann. Die fachkundige Telefonberatung älterer Kunden leisten zwei erfahrene Mitarbeiterinnen.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger mit fundierter Erfahrung im E-Commerce und Onlinehandel, etwa aus Versandhandel, D2C-Marken oder digitalem Fachhandel. Die Person beherrscht Shopsysteme, Suchmaschinenoptimierung, Newsletter-Marketing, Zahlungsarten und Versandprozesse und kann Content wie Erklärvideos produzieren oder steuern. Ein sicherer Umgang mit Zahlen, Kalkulation und Controlling gehört ebenso dazu wie praktische Erfahrung mit Lagerhaltung, Warenwirtschaft und Logistik. Imkereikenntnisse sind nicht erforderlich; Bereitschaft, das Handwerk vom Inhaber zu lernen, und Interesse an Bienen und Natur sind dagegen wichtig. Ein kaufmännisches oder wirtschaftsnahes Studium oder eine Ausbildung im Handel mit einigen Jahren Berufserfahrung im Onlinevertrieb passt tendenziell gut, ebenso die Fähigkeit, Einkauf und Lieferantenmanagement im ersten Jahr zu übernehmen.
Passende Nachfolger:innen
Alle Nachfolger-Profile, sortiert nach Passung zu diesem Unternehmen. Unter „Details“ stehen die Rohwerte beider Richtungen und eine Begründung auf Abruf.
Gewichtung
Wie wichtig ist welche Dimension für dieses Unternehmen? Die Rangliste wird sofort neu berechnet – ohne neue Anfrage.
25 %
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25 %
25 %
4 Personen, sortiert nach Gesamt-Passung
Scores 0–100 je Dimension relativ zum Pool (10. Perzentil → 0, 90. Perzentil → 100)
Promovierte Operations-Managerin, sucht B2B-Dienstleister mit 80–300 MA bundesweit, Kaufpreis bis 15 Mio. €
37
Gesamt von 100
Alter: 47 Jahre·Wohnort: Frankfurt am Main·1,5 Mio. € Eigenkapital·Zeithorizont: Unterschrift 2027, idealerweise im ersten Halbjahr; verfügbar ab sofort
Ein Kleinunternehmen in Celle, Niedersachsen, mit acht Mitarbeitenden, 1,9 Mio. € Jahresumsatz und einem EBIT von 115.000 €. Der Kaufpreis von 400.000 € entspricht etwa dem Wert des Warenlagers; Kundenstamm, Marke und Fertigung kommen faktisch hinzu. Angeboten wird ein Earn-out: 250.000 € bei Übergabe, bis zu 150.000 € abhängig vom Ergebnis der ersten drei Jahre. Das Gebäude mit Laden, Lager und Werkstatt bleibt im Besitz des Inhabers und wird zu fairer Miete weiter überlassen, sodass kein Immobilienkapital nötig ist. Die Übergabe soll innerhalb von zwölf Monaten erfolgen, gefolgt von einem Jahr Beratung durch den 67-jährigen Inhaber. Investitionsbedarf besteht vor allem im Onlineshop und in digitalen Prozessen. Der Standort Celle für Lager und Laden ist gesetzt.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Käuferin oder ein Käufer mit begrenztem Eigenkapital, die oder der einen Kaufpreis von 250.000 € bei Übergabe über Eigenmittel und Bankfinanzierung, gegebenenfalls mit Förderdarlehen, stemmen kann und ein ergebnisabhängiges Earn-out über drei Jahre akzeptiert. Zusätzlich ist vermutlich Kapital für den Aufbau eines modernen Onlineshops und digitaler Vertriebsprozesse einzuplanen. Die Person ist bereit, einen kleinen Handelsbetrieb mit acht Mitarbeitenden und rund 1,9 Mio. € Umsatz innerhalb der nächsten zwölf Monate vollständig zu übernehmen, bevorzugt als Vollverkauf an eine Einzelperson oder ein kleines Gründerteam. Sie lebt bereits in der Region Celle, Hannover oder Lüneburger Heide oder ist bereit, dorthin zu ziehen, denn Lager und Laden bleiben in Celle. Eine einjährige Beratungsphase des Vorgängers wird als Vorteil gesehen.
Führung & Werte
Führungsstil, Wertesystem, Umgang mit Mitarbeitenden, Motivation – passt die Person zur Kultur des Unternehmens?
So ist das Unternehmen
Ein familiär geprägter Kleinbetrieb ohne Hierarchien, in dem alle mitreden und jeder Allrounder ist. Täglich um zehn und um drei gibt es eine gemeinsame Kaffeerunde, in der alles besprochen wird. Der Inhaber führt kooperativ und ungern mit Ansagen. Die Belegschaft ist im Schnitt 54 Jahre alt, digital wenig versiert, verfügt aber über tiefes Fachwissen zu Bienen und Imkerei. Zentrale Werte sind ehrliche Beratung, Qualität statt Billigware und Bienenschutz. Der Betrieb ist seit 1952 in Familienhand und tief in Celle und der Imkervereinsszene verwurzelt. Der Inhaber bleibt nach der Übergabe ein Jahr beratend an Bord. Ausgeschlossen ist ein Käufer, der nur den Kundenstamm übernimmt, das Lager schließt und aus einem anonymen Großlager versendet.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Unternehmerpersönlichkeit mit partizipativem, wertschätzendem Führungsstil, die flache Strukturen schätzt und Entscheidungen im Gespräch mit dem Team entwickelt. Sie nimmt erfahrene, ältere Mitarbeitende ernst, achtet ihr Fachwissen und begleitet sie geduldig durch die Digitalisierung, statt sie zu überfahren. Ehrlichkeit in der Kundenberatung, Qualitätsbewusstsein und eine echte Verbundenheit mit Natur- und Bienenschutz gehören zu ihrem Wertesystem. Sie hat Respekt vor Tradition und regionaler Verwurzelung, sieht das Unternehmen als eigenständigen Fachbetrieb und nicht als reinen Kundenstamm. Bodenständiges Auftreten gegenüber Imkervereinen und langjährigen Kunden fällt ihr leicht. Die Bereitschaft, ein Jahr lang mit dem Vorgänger zusammenzuarbeiten und von ihm zu lernen, ist vorhanden.
Vision & Mehrwert
Wohin soll das Unternehmen? Wachstum, Digitalisierung, Kontinuität – passen die Zukunftsbilder zusammen?
So ist das Unternehmen
Ein Traditionsunternehmen mit erheblichem Digitalisierungsrückstand in einem wachsenden Markt: Das Imkern erlebt seit zehn Jahren einen Boom bei jungen Menschen, Stadtimkern und Schulen, die online kaufen, bislang bei der Konkurrenz. Der Inhaber räumt ein, fünfzehn Jahre zu lange gewartet zu haben, und befürwortet ausdrücklich schnellen, mutigen Wandel. Denkbar sind ein professioneller Onlineshop, Abonnements für Futter und Verbrauchsmaterial, Online-Kurse für Einsteiger, Angebote für Imkervereine und Export ins benachbarte Ausland. Erhalten bleiben sollen Qualität, eigene Fertigung, persönliche Telefonberatung und der Standort Celle. Ziel ist, in 20 Jahren der bekannteste Name für Imkereibedarf im Netz zu sein. Risiken liegen in der Abhängigkeit vom Inhaber im Einkauf und in einer älter werdenden Stammkundschaft.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Nachfolge mit klarer Wachstums- und Digitalisierungsvision, die einen traditionellen Fachhändler zügig zu einer führenden Onlinemarke im Nischenmarkt Imkereibedarf entwickeln will. Sie denkt in digitalen Geschäftsmodellen wie Abo-Modellen, Online-Kursen, Content-Marketing und Community-Aufbau, erschließt junge Zielgruppen wie Stadtimker und Schulen und prüft Internationalisierung in Nachbarländer. Gleichzeitig verbindet sie den digitalen Neustart mit Kontinuität: Qualität, eigene Beutenfertigung, persönliche Beratung und Standort Celle bleiben Markenkern. Das gewünschte Veränderungstempo ist hoch, die Umsetzung pragmatisch und schrittweise mit dem bestehenden Team. Eine langfristige Perspektive von zehn bis zwanzig Jahren als Inhaberin oder Inhaber ist tendenziell vorhanden, statt eines kurzfristigen Weiterverkaufs.