IT-Systemhaus mit Managed Services, 52 Mitarbeitende, Dresden, Stufenübergabe, 5,2 Mio. € für 100 %
BrancheIT-Systemhaus, Managed Services, Cloud und IT-Sicherheit für den Mittelstand
StandortDresden, Sachsen
Gegründet1998
Mitarbeitende52
Umsatz7,8 Mio. €
EBIT780.000 €
Kaufpreis5,2 Mio. €
Alter Inhaber:in63 Jahre
Übergabezunächst Minderheitsbeteiligung (30 %), Mehrheit nach zwei bis drei Jahren, Gründer bleiben vorerst Gesellschafter
ZeitplanEinstieg 2027, vollständige Übergabe bis 2030
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Zusammenfassung
Das 1998 gegründete Dresdner IT-Systemhaus betreut mit 52 Mitarbeitenden rund 260 mittelständische Kunden in Sachsen und Thüringen mit Managed Services, Cloud-Betrieb, Projekten und IT-Sicherheit. 55 % des Umsatzes von 7,8 Mio. € sind wiederkehrende Serviceverträge, das EBIT liegt bei 780.000 €, kein Kunde steht für mehr als 6 % des Umsatzes. Gesucht wird die kaufmännische Nachfolge für den 63-jährigen Mitgründer, während der 56-jährige technische Mitgründer vorerst Geschäftsführer bleibt. Die Übergabe erfolgt gestuft: 30 % Einstieg 2027 mit kaufmännischer Geschäftsführung, Mehrheit nach zwei bis drei Jahren, vollständige Übernahme bis 2030 bei einer Gesamtbewertung von 5,2 Mio. €, teilweise ergebnisabhängig.
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## Über das Unternehmen
Jens Voss und ich haben das Systemhaus 1998 in einer Dresdner Altbauwohnung gegründet. Heute betreuen wir mit 52 Mitarbeitenden rund 260 mittelständische Kunden in Sachsen und Thüringen: Maschinenbauer, Arztpraxen, Kommunen, Handwerksbetriebe. 55 % des Umsatzes sind wiederkehrende Managed-Services-Verträge – wir betreiben Netzwerke, Server, Arbeitsplätze und die Cloud-Umgebungen unserer Kunden, mit eigenem Servicedesk und Bereitschaft rund um die Uhr. 30 % kommen aus Projekten, der Rest aus Hard- und Softwarehandel. IT-Sicherheit ist unser am schnellsten wachsender Bereich, getrieben von Cyberangriffen und neuen Pflichten wie NIS2. Kein Kunde steht für mehr als 6 % des Umsatzes.
## Fachliche Anforderungen an die Nachfolge
Wir suchen keine zweite Technikerin – die Technik bleibt bei Jens, er ist 56 und will noch einige Jahre technischer Geschäftsführer bleiben. Gesucht ist die kaufmännische Nachfolge für mich: jemand mit Führungserfahrung in einer Organisation ab 50 Leuten, der Vertrieb, Preismodelle, Controlling und Personalentwicklung professionell aufstellt. Heute hängen die großen Kundenbeziehungen und alle Preisverhandlungen an mir. Erfahrung im Dienstleistungs- oder Servicegeschäft mit wiederkehrenden Umsätzen ist wichtig; man muss verstehen, was ein Servicedesk-Ticket kostet und warum ein guter Techniker kündigt. Programmieren muss niemand.
## Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Übergabe
Bei 7,8 Mio. € Umsatz erzielen wir ein EBIT von 780.000 €. Für 100 % des Unternehmens halten wir 5,2 Mio. € für angemessen; der hohe Anteil wiederkehrender Umsätze rechtfertigt das. Wir wollen nicht alles auf einmal abgeben: Zuerst übernimmt die Nachfolge 30 % aus meinen Anteilen und wird kaufmännische Geschäftsführerin oder Geschäftsführer, nach zwei bis drei Jahren folgt die Mehrheit, bis 2030 der Rest. Ein Teil des Preises kann an die Ergebnisentwicklung gekoppelt werden. Ich bin 63 und möchte 2027 operativ aussteigen. Der Sitz bleibt in Dresden; wer hier führt, sollte mindestens vier Tage die Woche vor Ort sein.
## Führung, Werte und Kultur
Wir sind ein Systemhaus mit Herz und flachen Hierarchien: Alle duzen sich, die Teams organisieren sich weitgehend selbst, wer will, arbeitet zwei Tage von zu Hause. Unsere Fluktuation liegt deutlich unter dem Branchenschnitt, weil die Leute wissen, dass hier keiner über ihren Kopf hinweg entscheidet. Fehler bei Kunden werden offen in der Montagsrunde besprochen, ohne Schuldige zu suchen. Die Nachfolge muss die Technik und die Menschen ernst nehmen. Kennzahlen sind willkommen, aber wir wollen kein Kennzahlen-Theater und keine Entscheidungen per Folienpräsentation von oben. Wer nur aufs Management-Dashboard schaut und nie einen Tag im Servicedesk sitzt, wird hier nicht akzeptiert.
## Zukunft des Unternehmens
Wir wollen wachsen, aber gesund: organisch etwa 8 bis 10 % im Jahr, vor allem mit IT-Sicherheit und Managed Cloud, eventuell ergänzt durch die Übernahme kleinerer Systemhäuser in der Region, deren Inhaber ebenfalls Nachfolger suchen. Dafür brauchen wir professionellere Strukturen: ein echtes Controlling, einen planbaren Vertrieb, eine zweite Führungsebene. Ein späterer Verkauf an einen größeren IT-Verbund ist für uns kein Tabu, aber nicht in den ersten fünf Jahren und nicht an jemanden, der Arbeitsplätze aus Dresden abzieht. Bleiben sollen die Nähe zu den Kunden, die Bereitschaft rund um die Uhr und unsere Kultur.
Das Unternehmen in vier Dimensionen
Von Claude aus dem Text verdichtet. Diese Absätze werden eingebettet und mit den Nachfolger-Profilen verglichen.
Fachlicher Fit
Branche, Fachkompetenz, Ausbildung und Berufserfahrung – passt das Können zur Aufgabe im Unternehmen?
So ist das Unternehmen
Ein IT-Systemhaus für den Mittelstand, das Netzwerke, Server, Arbeitsplätze und Cloud-Umgebungen von rund 260 Kunden betreibt, darunter Maschinenbauer, Arztpraxen, Kommunen und Handwerksbetriebe. 55 % des Umsatzes stammen aus Managed-Services-Verträgen mit eigenem Servicedesk und 24/7-Bereitschaft, 30 % aus IT-Projekten, der Rest aus Hard- und Softwarehandel. IT-Sicherheit ist der am schnellsten wachsende Bereich, getrieben durch Cyberangriffe und regulatorische Pflichten wie NIS2. Die technische Kompetenz liegt beim technischen Geschäftsführer, der weiterhin an Bord bleibt. Die kaufmännischen Schlüsselkompetenzen – große Kundenbeziehungen, sämtliche Preisverhandlungen, Vertriebssteuerung – liegen heute beim ausscheidenden kaufmännischen Gründer und müssen übertragen werden. Gefragt ist kaufmännisches Verständnis für Servicegeschäft mit wiederkehrenden Umsätzen, nicht Programmierkenntnis.
Diese Nachfolge sucht es
Eine kaufmännische Führungskraft mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund und mehrjähriger Führungserfahrung in einer Organisation ab etwa 50 Mitarbeitenden, idealerweise aus IT-Dienstleistung, Managed Services, Systemhaus, technischem Service oder einem anderen Dienstleistungsgeschäft mit wiederkehrenden Umsätzen. Sie bringt Erfahrung in Vertriebsaufbau, Preismodellen für Serviceverträge, Controlling und Personalentwicklung mit und versteht die Ökonomie eines Servicedesks: Kosten pro Ticket, Auslastung, Bindung knapper Fachkräfte. Sie kann Großkunden und Preisverhandlungen souverän übernehmen und spricht die Sprache technischer Teams, ohne selbst Technikerin zu sein. Vermutlich kommt sie aus einer Rolle als kaufmännische Geschäftsführerin, Bereichsleiter Vertrieb oder Leiterin Service bei einem IT-Dienstleister, Softwarehaus oder technischen Dienstleistungsunternehmen und hat Grundverständnis für Cloud, IT-Sicherheit und Regulierung wie NIS2.
Passende Nachfolger:innen
Alle Nachfolger-Profile, sortiert nach Passung zu diesem Unternehmen. Unter „Details“ stehen die Rohwerte beider Richtungen und eine Begründung auf Abruf.
Gewichtung
Wie wichtig ist welche Dimension für dieses Unternehmen? Die Rangliste wird sofort neu berechnet – ohne neue Anfrage.
25 %
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25 %
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4 Personen, sortiert nach Gesamt-Passung
Scores 0–100 je Dimension relativ zum Pool (10. Perzentil → 0, 90. Perzentil → 100)
Promovierte Operations-Managerin, sucht B2B-Dienstleister mit 80–300 MA bundesweit, Kaufpreis bis 15 Mio. €
100
Gesamt von 100
Alter: 47 Jahre·Wohnort: Frankfurt am Main·1,5 Mio. € Eigenkapital·Zeithorizont: Unterschrift 2027, idealerweise im ersten Halbjahr; verfügbar ab sofort
Ein profitables Systemhaus mit 7,8 Mio. € Umsatz, 780.000 € EBIT und 52 Mitarbeitenden am Standort Dresden, tätig in Sachsen und Thüringen. Mehr als die Hälfte der Erlöse ist wiederkehrend, die Kundenbasis breit gestreut, kein Kunde über 6 % des Umsatzes. Die Gründer bewerten 100 % der Anteile mit 5,2 Mio. €, begründet mit dem hohen Anteil wiederkehrender Umsätze. Die Übergabe ist gestuft: Einstieg 2027 mit 30 % aus den Anteilen des kaufmännischen Gründers samt Geschäftsführung, Mehrheit nach zwei bis drei Jahren, Rest bis 2030. Ein Teil des Kaufpreises kann ergebnisabhängig gestaltet werden. Abhängigkeit besteht derzeit vom Inhaber bei Großkunden und Preisen. Präsenz in Dresden an mindestens vier Tagen pro Woche ist Voraussetzung.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Käuferin oder ein Käufer mit Eigenkapital für den Einstieg mit 30 %, also rechnerisch rund 1,5 Mio. €, und mit Finanzierungsfähigkeit für die spätere Mehrheit und vollständige Übernahme eines Unternehmens im Wert von etwa 5,2 Mio. €, gegebenenfalls über Bankfinanzierung, Earn-out oder Beteiligungspartner. Passend ist jemand, der eine schrittweise Übernahme über drei bis vier Jahre mit gemeinsamer Gesellschafterzeit und teilweise erfolgsabhängigem Kaufpreis bevorzugt. Gesucht ist ein Unternehmen mit 30 bis 80 Mitarbeitenden, 5 bis 10 Mio. € Umsatz, solider Rendite und hohem Anteil wiederkehrender Erlöse. Die Person lebt bereits in Dresden oder Ostdeutschland oder ist bereit, dorthin zu ziehen, und kann ab 2027 überwiegend vor Ort führen.
Führung & Werte
Führungsstil, Wertesystem, Umgang mit Mitarbeitenden, Motivation – passt die Person zur Kultur des Unternehmens?
So ist das Unternehmen
Ein Systemhaus mit flachen Hierarchien und familiärer Kultur: Alle duzen sich, Teams organisieren sich weitgehend selbst, zwei Tage mobiles Arbeiten sind möglich. Die Fluktuation liegt deutlich unter dem Branchenschnitt, weil Entscheidungen nicht über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg fallen. Fehler bei Kunden werden in einer wöchentlichen Runde offen und ohne Schuldzuweisung besprochen. Kennzahlen sind willkommen, Kennzahlen-Theater und Top-down-Entscheidungen per Folienpräsentation werden abgelehnt. Erwartet wird Führung, die Technik und Menschen ernst nimmt und den Arbeitsalltag im Servicedesk kennt. Die Gründer bleiben vorerst Gesellschafter, der technische Mitgründer bleibt Geschäftsführer; die neue Führung arbeitet also in einer Doppelspitze mit einem langjährigen Partner und mit verbleibenden Altgesellschaftern.
Diese Nachfolge sucht es
Eine nahbare, partizipativ führende Persönlichkeit, die Vertrauen und Selbstorganisation von Teams fördert und Entscheidungen erklärt statt verordnet. Sie nutzt Kennzahlen als Werkzeug, nicht als Selbstzweck, und verbringt selbstverständlich Zeit im Servicedesk und bei Technikern. Eine offene Fehlerkultur ohne Schuldzuweisungen entspricht ihrer Haltung. Sie ist teamfähig genug, um in einer Doppelspitze mit einem erfahrenen technischen Geschäftsführer auf Augenhöhe zu arbeiten und die Gründer über Jahre als Mitgesellschafter einzubinden. Vermutlich bringt sie Erfahrung aus mittelständischen oder wachsenden Dienstleistungsunternehmen mit, schätzt Duz-Kultur, hybrides Arbeiten und regionale Verbundenheit, und legt Wert auf Mitarbeiterbindung, Fachkräfteentwicklung und langfristige Arbeitsplätze in Dresden.
Vision & Mehrwert
Wohin soll das Unternehmen? Wachstum, Digitalisierung, Kontinuität – passen die Zukunftsbilder zusammen?
So ist das Unternehmen
Ein Systemhaus mit klarem, aber gesundem Wachstumsziel von organisch 8 bis 10 % pro Jahr, vor allem über IT-Sicherheit und Managed Cloud. Ergänzend sind Übernahmen kleinerer regionaler Systemhäuser denkbar, deren Inhaber selbst Nachfolger suchen. Dafür braucht es Professionalisierung: echtes Controlling, planbaren Vertrieb und eine zweite Führungsebene. Chancen liegen in NIS2, wachsender Cyberbedrohung und dem hohen Anteil wiederkehrender Erlöse; Risiken in der Konzentration von Kundenbeziehungen beim ausscheidenden Gründer und im Fachkräftemangel. Erhalten bleiben sollen Kundennähe, 24/7-Bereitschaft und Kultur. Ein späterer Verkauf an einen größeren IT-Verbund ist nicht ausgeschlossen, jedoch nicht in den ersten fünf Jahren und nicht bei Abzug von Arbeitsplätzen aus Dresden.
Diese Nachfolge sucht es
Eine unternehmerisch denkende Nachfolge mit Wachstumsambition und Augenmaß, die organisches Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich mit strukturierter Professionalisierung verbindet. Sie hat Erfahrung im Aufbau von Controlling, Vertriebsprozessen und einer zweiten Führungsebene und idealerweise auch mit Buy-and-Build oder der Integration kleinerer Unternehmen. Sie sieht IT-Sicherheit, Managed Cloud und regulatorische Anforderungen wie NIS2 als zentrale Wachstumsfelder für den Mittelstand. Ihr Veränderungstempo ist moderat bis zügig, ohne Kultur, Kundennähe und Rund-um-die-Uhr-Service zu gefährden. Sie denkt langfristig, plant mindestens fünf Jahre eigene Führung und Eigentümerschaft und bekennt sich zum Standort Dresden; einen späteren Anschluss an einen größeren Verbund betrachtet sie allenfalls als Option unter Erhalt der regionalen Arbeitsplätze.