Traditionsgasthof mit Hotel, Saal und Kegelbahn, 14 Mitarbeitende, Billerbeck, Verkauf für 1,35 Mio. €
BrancheHotellerie und Gastronomie (Landgasthof mit 16 Zimmern, Saal, Biergarten und Kegelbahn)
StandortBillerbeck, Nordrhein-Westfalen
Gegründet1908
Mitarbeitende14
Umsatz1,3 Mio. €
EBIT95.000 €
Kaufpreis1,4 Mio. €
Alter Inhaber:in64 Jahre
ÜbergabeVollverkauf inklusive Immobilie, alternativ Pacht mit Kaufoption für drei Jahre; Inhaberpaar bleibt im Nebenhaus wohnen
ZeitplanÜbergabe im Winter 2027/28, vor der Saison 2028
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Zusammenfassung
Der Landgasthof besteht seit 1908 und wird in vierter Generation von einem Inhaberpaar geführt. Er umfasst 16 Hotelzimmer, einen Saal für 180 Gäste, einen Biergarten und eine Kegelbahn mit zwei Bahnen und bietet Münsterländer Küche für Vereine, Familienfeiern, Stammgäste und Radtouristen auf der 100-Schlösser-Route. Bei 1,25 Mio. € Umsatz und 95.000 € EBIT wird der Betrieb inklusive Gebäude und 4.500 m² Grundstück für 1,35 Mio. € angeboten, alternativ als Pacht mit Kaufoption nach drei Jahren. Die Übergabe ist für den Winter 2027/28 geplant. Investitionsbedarf besteht bei der Ölheizung von 1994 und den Zimmerbädern; das Inhaberpaar bleibt im Nebenhaus wohnen.
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## Über das Unternehmen
Unser Gasthof steht seit 1908 an der Dorfstraße, meine Frau Elisabeth und ich führen ihn in vierter Generation. 1986 haben wir das Hotel mit 16 Zimmern angebaut. Wir haben einen Saal für 180 Gäste, einen Biergarten unter Linden und eine Kegelbahn mit zwei Bahnen, die fast jeden Abend belegt ist. Bei uns gibt es Münsterländer Küche: Töttchen, Pfefferpotthast, Struwen am Karfreitag und sonntags den Braten. Unsere Gäste sind Kegelclubs und Stammtische, Hochzeiten, Kommunionen und Beerdigungskaffees, der Schützenverein und im Sommer die Radtouristen auf der 100-Schlösser-Route. Wir beschäftigen 14 Menschen, neun fest angestellt und fünf Aushilfen; unser Koch ist seit 27 Jahren bei uns.
## Fachliche Anforderungen an die Nachfolge
Eine Ausbildung in der Gastronomie ist schön, aber kein Muss. Wichtiger ist, dass jemand Gastgeber ist und anpacken kann, im Service, an der Theke, notfalls auch beim Reparieren. Ein Gasthof ist wie ein Handwerksbetrieb: Man steht selbst im Laden, morgens um sieben und abends beim letzten Gast. Am besten wäre ein Paar, bei dem einer die Küche und die Gäste versteht und der andere die Technik und die Zahlen. Unser Koch bleibt. Die Buchhaltung macht meine Frau, den Einkauf und die Absprachen mit den Vereinen mache ich; das übergeben wir persönlich.
## Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Übergabe
Wir setzen 1,25 Mio. € um, das EBIT liegt bei 95.000 €. Für den Betrieb mit Gebäude und 4.500 m² Grundstück wollen wir 1,35 Mio. €; das Gebäude allein schätzt der Gutachter auf 1,1 Mio. €. Wer das Geld nicht auf einmal hat, kann den Gasthof drei Jahre pachten und dann kaufen. Ehrlich gesagt: Die Ölheizung von 1994 muss raus, und die Bäder in den Zimmern sind nicht mehr zeitgemäß. Ich bin 64, meine Frau 61; wir möchten im Winter 2027/28 übergeben, damit die Nachfolge mit der Saison 2028 startet. Wir bleiben im Nebenhaus wohnen und helfen, wenn man uns fragt. Die Nachfolge muss hier wohnen, im Haus oder im Ort.
## Führung, Werte und Kultur
Bei uns ist der Chef im Haus, das erwarten die Gäste und die Mitarbeitenden. Ich entscheide, meine Frau entscheidet mit; lange Besprechungen gibt es nicht, aber jeder weiß, woran er ist. Wer bei uns arbeitet, gehört zur Familie: Wir feiern zusammen, und wenn jemand krank ist, bringt Elisabeth Suppe vorbei. Wir sind im Schützenverein, im Heimatverein und in der Kirchengemeinde verwurzelt; das muss die Nachfolge auch wollen. Verlässlichkeit, Fleiß und Bodenständigkeit sind uns wichtig. Nicht passen würden junge Konzeptgastronomen, die alles umkrempeln, oder Investoren, die aus dem Haus Ferienwohnungen machen.
## Zukunft des Unternehmens
Wir wünschen uns, dass das Haus bleibt, wie es ist: Gasthof für das Dorf, Saal für die Feste, Hotel für die Radfahrer. Keine Burger, kein Szenecafé, kein Wellnesshotel. Ändern muss sich nur, was sein muss: eine neue Heizung, neue Bäder, vielleicht eine einfache Online-Buchung für die Zimmer, weil die Radfahrer das inzwischen erwarten. Die Leute hier mögen keine Revolution, deshalb sollte es langsam gehen. Wachstum brauchen wir nicht; es reicht, wenn das Haus eine Familie gut ernährt und die Arbeitsplätze sicher sind. Am schönsten wäre es, wenn der Gasthof in 30 Jahren wieder an die nächste Generation geht.
Das Unternehmen in vier Dimensionen
Von Claude aus dem Text verdichtet. Diese Absätze werden eingebettet und mit den Nachfolger-Profilen verglichen.
Fachlicher Fit
Branche, Fachkompetenz, Ausbildung und Berufserfahrung – passt das Können zur Aufgabe im Unternehmen?
So ist das Unternehmen
Ein traditioneller Landgasthof im Münsterland mit kombiniertem Geschäft aus Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungen: 16 Hotelzimmer, Saal für 180 Gäste, Biergarten und Kegelbahn mit zwei Bahnen. Die Küche ist regional und bodenständig mit Gerichten wie Töttchen, Pfefferpotthast, Struwen und Sonntagsbraten. Zur Kundschaft gehören Kegelclubs, Stammtische, Hochzeiten, Kommunionen, Beerdigungskaffees, der Schützenverein und Radtouristen. Ein langjähriger Koch mit 27 Jahren Betriebszugehörigkeit bleibt und sichert die Küche. Schlüsselkompetenzen liegen heute beim Inhaberpaar: Buchhaltung, Einkauf und die Absprachen mit den Vereinen, die persönlich übergeben werden. Das Geschäft ist operativ anspruchsvoll, mit langen Präsenzzeiten, praktischer Arbeit in Service und an der Theke sowie kleineren Reparaturen im Haus.
Diese Nachfolge sucht es
Ein Nachfolgepaar oder eine Einzelperson mit ausgeprägter Gastgeberqualität und praktischer Erfahrung in Gastronomie, Hotellerie oder einem vergleichbar anpackenden Dienstleistungs- oder Handwerksberuf; eine gastronomische Ausbildung ist hilfreich, aber nicht zwingend. Idealerweise ergänzen sich zwei Personen: eine mit Gespür für Küche, Service und Gäste, die andere mit technischem Geschick für Haustechnik und kaufmännischem Verständnis für Zahlen, Kalkulation und Buchhaltung. Erfahrung mit Veranstaltungsgeschäft, Familienfeiern und Vereinskundschaft ist von Vorteil, ebenso Kenntnis regionaler Küche. Die Bereitschaft, selbst täglich im Betrieb zu stehen, von früh morgens bis zum letzten Gast, gehört selbstverständlich dazu; vermutlich bringt das Gegenüber bereits Erfahrung in Selbstständigkeit oder leitender Position in einem gastgewerblichen Betrieb mit.
Passende Nachfolger:innen
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Gewichtung
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25 %
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4 Personen, sortiert nach Gesamt-Passung
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Promovierte Operations-Managerin, sucht B2B-Dienstleister mit 80–300 MA bundesweit, Kaufpreis bis 15 Mio. €
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Gesamt von 100
Alter: 47 Jahre·Wohnort: Frankfurt am Main·1,5 Mio. € Eigenkapital·Zeithorizont: Unterschrift 2027, idealerweise im ersten Halbjahr; verfügbar ab sofort
Ein kleiner Gastgewerbebetrieb in Billerbeck, Nordrhein-Westfalen, mit 1,25 Mio. € Umsatz, 95.000 € EBIT und 14 Beschäftigten, davon neun fest angestellt und fünf Aushilfen. Angeboten wird ein Vollverkauf inklusive Gebäude und 4.500 m² Grundstück für 1,35 Mio. €; das Gebäude allein ist gutachterlich mit 1,1 Mio. € bewertet, der Kaufpreis ist also weitgehend durch Immobilienwert gedeckt. Alternativ ist eine dreijährige Pacht mit anschließender Kaufoption möglich. Investitionsbedarf besteht für den Ersatz der Ölheizung von 1994 und die Modernisierung der Zimmerbäder. Die Übergabe ist für den Winter 2027/28 geplant, damit die Nachfolge zur Saison 2028 startet. Das Inhaberpaar bleibt im Nebenhaus wohnen; die Nachfolge muss im Haus oder im Ort wohnen.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Nachfolge mit Eigenkapital und Finanzierungsfähigkeit für einen Kauf im Bereich von rund 1,35 Mio. € zuzüglich Investitionen in Heizung und Bäder, tendenziell im sechsstelligen Bereich; alternativ eine Person oder ein Paar mit geringerem Startkapital, das über ein Pachtmodell mit Kaufoption nach drei Jahren einsteigt und den Erwerb bankfinanziert. Passend ist ein Gegenüber, das ein Einkommen aus einem soliden, nicht wachstumsorientierten Betrieb mit rund 95.000 € EBIT als ausreichend für eine Familie ansieht. Die Bereitschaft, nach Billerbeck ins Münsterland zu ziehen und dort im Haus oder im Ort zu wohnen, ist Voraussetzung. Zeitlich steht das Gegenüber zum Winter 2027/28 für eine Übernahme bereit und plant langfristig, vermutlich über Jahrzehnte.
Führung & Werte
Führungsstil, Wertesystem, Umgang mit Mitarbeitenden, Motivation – passt die Person zur Kultur des Unternehmens?
So ist das Unternehmen
Ein familiengeführter Betrieb mit klarer, direkter Führung: Der Chef ist im Haus präsent, entscheidet gemeinsam mit seiner Frau, lange Besprechungen gibt es nicht, aber Erwartungen sind eindeutig. Mitarbeitende werden wie Familie behandelt; man feiert gemeinsam und kümmert sich persönlich, etwa mit Besuchen im Krankheitsfall. Die Belegschaft ist stabil, der Koch seit 27 Jahren im Haus. Der Betrieb ist tief im Dorfleben verankert, über Schützenverein, Heimatverein und Kirchengemeinde. Gelebte Werte sind Verlässlichkeit, Fleiß und Bodenständigkeit, Tradition und regionale Identität haben hohen Stellenwert. Das Inhaberpaar bleibt nach der Übergabe im Nebenhaus wohnen und unterstützt auf Nachfrage, ohne sich aufzudrängen.
Diese Nachfolge sucht es
Eine bodenständige, verlässliche und fleißige Persönlichkeit oder ein Paar mit patriarchal-fürsorglichem, präsentem Führungsstil, die als Gastgeber im Haus sichtbar ist und Mitarbeitenden Orientierung gibt, ohne lange Abstimmungsrunden. Das Gegenüber pflegt ein familiäres, loyales Verhältnis zur Belegschaft und schätzt langjährige Mitarbeitende. Es ist bereit, sich im Dorfleben zu verwurzeln, in Schützenverein, Heimatverein und Kirchengemeinde mitzuwirken und regionale Traditionen mitzutragen. Kein Konzeptgastronom mit Umbruchsanspruch und kein renditegetriebener Investor, sondern jemand mit Respekt vor Geschichte und Gewohnheiten des Hauses, der die Nähe der bisherigen Inhaber im Nebenhaus als Unterstützung annehmen kann.
Vision & Mehrwert
Wohin soll das Unternehmen? Wachstum, Digitalisierung, Kontinuität – passen die Zukunftsbilder zusammen?
So ist das Unternehmen
Das Zukunftsbild ist Kontinuität: Der Gasthof soll Treffpunkt für das Dorf bleiben, der Saal Ort für Feste und das Hotel Unterkunft für Radtouristen. Ausdrücklich nicht gewünscht sind Neuausrichtungen wie Burgerkonzept, Szenecafé, Wellnesshotel oder Umbau zu Ferienwohnungen. Veränderungen beschränken sich auf das Notwendige: neue Heizung, modernisierte Bäder und vermutlich eine einfache Online-Buchung für Zimmer, weil Radtouristen das erwarten. Das Veränderungstempo soll langsam sein, da die Stammkundschaft keine Umbrüche schätzt. Wachstum ist kein Ziel; der Betrieb soll eine Familie gut ernähren und die Arbeitsplätze sichern. Chancen liegen im Radtourismus auf der 100-Schlösser-Route, Risiken im Sanierungsstau und in der Abhängigkeit von persönlichen Vereinskontakten.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Nachfolge mit langfristiger, bewahrender Perspektive, die den Gasthof als Dorfgasthaus, Festsaal und Radlerhotel weiterführt und kein grundlegend neues Konzept verfolgt. Das Gegenüber modernisiert behutsam und schrittweise: energetische Sanierung der Heizung, Erneuerung der Bäder, einfache Digitalisierung wie Online-Zimmerbuchung, ohne den Charakter des Hauses zu verändern. Es strebt kein starkes Wachstum an, sondern ein stabiles Familieneinkommen und sichere Arbeitsplätze, und denkt in Generationen, idealerweise mit der Perspektive, den Betrieb in einigen Jahrzehnten selbst wieder an die nächste Generation weiterzugeben. Vermutlich sieht es Potenzial im Radtourismus und im regionalen Veranstaltungsgeschäft und setzt auf Stammkundschaft und regionale Verankerung statt auf Trends.