Ambulanter Pflegedienst, 46 Mitarbeitende, Rendsburg, Vollverkauf für 650.000 € mit Verkäuferdarlehen
BrancheAmbulanter Pflegedienst (Grund- und Behandlungspflege, Betreuung, hauswirtschaftliche Hilfe)
StandortRendsburg, Schleswig-Holstein
Gegründet2001
Mitarbeitende46
Umsatz2,6 Mio. €
EBIT190.000 €
Kaufpreis650.000 €
Alter Inhaber:in58 Jahre
ÜbergabeVollverkauf (Share Deal), Inhaberin bleibt 3 Monate als Pflegedienstleitung, Verkäuferdarlehen und Earn-out möglich
Zeitplanso bald wie möglich, spätestens Mitte 2027
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Zusammenfassung
Ambulanter Pflegedienst in Rendsburg, 2001 gegründet, versorgt mit 46 Mitarbeitenden rund 220 Patientinnen und Patienten in Rendsburg und den Dörfern entlang der Eider mit Grund- und Behandlungspflege, Betreuung und hauswirtschaftlicher Hilfe. Bei 2,6 Mio. € Umsatz und 190.000 € EBIT bietet die 58-jährige Gründerin 100 % der GmbH für 650.000 € an, mit bis zu 250.000 € Verkäuferdarlehen und Earn-out-Komponente. Die fachliche Pflegedienstleitung übernimmt eine langjährige Stellvertreterin; gesucht wird eine Nachfolge mit Stärken in Organisation, Zahlen und Digitalisierung. Die Übergabe soll schnell erfolgen, spätestens Mitte 2027; Pflegeketten und Finanzinvestoren sind als Käufer ausgeschlossen. Die Nachfrage übersteigt die Kapazität deutlich, Engpass ist das Personal.
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## Über das Unternehmen
Ich habe den Pflegedienst 2001 mit zwei Kolleginnen gegründet, nachdem ich zwölf Jahre als Krankenschwester im Krankenhaus gearbeitet hatte. Heute versorgen wir mit 46 Mitarbeitenden, viele davon in Teilzeit, rund 220 Patientinnen und Patienten in Rendsburg und den Dörfern entlang der Eider: Grundpflege, Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung, Betreuung und hauswirtschaftliche Hilfe. Jeden Tag fahren unsere 22 Dienstwagen 14 Touren, früh und spät, an 365 Tagen im Jahr. Wir haben Versorgungsverträge mit allen Pflege- und Krankenkassen und bei den letzten Qualitätsprüfungen sehr gut abgeschnitten. Die Warteliste ist lang; wir könnten sofort 40 Menschen mehr versorgen, wenn wir das Personal hätten.
## Fachliche Anforderungen an die Nachfolge
Die Nachfolge muss keine Pflegefachkraft sein. Pflegedienstleitung bin heute ich; meine Stellvertreterin, 44 Jahre alt und seit 15 Jahren im Team, hat die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung abgeschlossen und übernimmt die fachliche Verantwortung. Was mir fehlt und was die Nachfolge mitbringen muss: Organisation, Zahlen und vor allem Digitalisierung. Unsere Tourenplanung mache ich mit Magnettafel und Excel, der Dienstplan entsteht am Küchentisch, die Pflegedokumentation ist zur Hälfte noch auf Papier. Wer Erfahrung mit Planungs- oder Dispositionssoftware hat und Abläufe einfacher machen kann, ist hier goldrichtig. Wer in der Pflege nur Kosten sieht, nicht.
## Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Übergabe
Wir setzen 2,6 Mio. € um, das EBIT liegt bei 190.000 €. Für 100 % der GmbH stelle ich mir 650.000 € vor. Ich weiß, dass es nicht viele Käufer für einen Pflegedienst gibt, deshalb bin ich bei der Finanzierung flexibel: bis zu 250.000 € als Verkäuferdarlehen und ein Teil als Earn-out, wenn die Zahlen in den ersten zwei Jahren halten. Die Büroräume sind gemietet, die Dienstwagen geleast. Ich bin 58, und meine Gesundheit macht nicht mehr lange mit. Deshalb soll es schnell gehen, spätestens Mitte 2027. Danach bleibe ich drei Monate als Pflegedienstleitung und gehe dann wirklich.
## Führung, Werte und Kultur
Wir duzen uns alle, von der Hauswirtschafterin bis zu mir. Das Team hält zusammen wie eine Familie, aber es ist erschöpft. Ich habe zu lange alles selbst gemacht und zu wenig abgegeben. Die Kolleginnen wünschen sich mehr Mitsprache, vor allem beim Dienstplan, und verlässlich freie Wochenenden. Unser Grundsatz lautet: Zeit für Menschen, keine Minutenpflege. Die Würde unserer Patientinnen und Patienten steht über jeder Abrechnungsziffer. Die Nachfolge muss zuhören können, Entscheidungen erklären und die Leute beteiligen. Nicht verkaufen werde ich an Pflegeketten oder Finanzinvestoren, die Pflegedienste zusammenkaufen und aus Pflege eine Rendite-Maschine machen.
## Zukunft des Unternehmens
Zuerst muss das Fundament stabil werden: digitale Tourenplanung und Dokumentation auf dem Smartphone, ein Dienstplan, in den die Mitarbeitenden ihre Wünsche selbst eintragen, weniger Papier und weniger Überstunden. Das wird Kündigungen verhindern und neue Kolleginnen anziehen. Danach sehe ich zwei Chancen: eine Tagespflege für 18 Gäste, für die die Stadt ein Gebäude anbietet, und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Wachsen sollen wir, aber mit Maß und nur so schnell, wie wir gute Leute finden. Ich wünsche mir eine Nachfolge, die bleibt, die die Region mag und die Pflege moderner macht, ohne ihr die Wärme zu nehmen.
Das Unternehmen in vier Dimensionen
Von Claude aus dem Text verdichtet. Diese Absätze werden eingebettet und mit den Nachfolger-Profilen verglichen.
Fachlicher Fit
Branche, Fachkompetenz, Ausbildung und Berufserfahrung – passt das Können zur Aufgabe im Unternehmen?
So ist das Unternehmen
Ambulanter Pflegedienst mit Grundpflege, Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung, Betreuung und hauswirtschaftlicher Hilfe für rund 220 Patientinnen und Patienten im ländlich geprägten Raum um Rendsburg. 22 Dienstwagen fahren täglich 14 Touren im Früh- und Spätdienst an 365 Tagen. Versorgungsverträge bestehen mit allen Pflege- und Krankenkassen, die letzten Qualitätsprüfungen fielen sehr gut aus. Die pflegefachliche Verantwortung übernimmt eine 44-jährige Stellvertreterin mit abgeschlossener Weiterbildung zur Pflegedienstleitung und 15 Jahren Betriebszugehörigkeit. Die operative Organisation ist dagegen kaum digitalisiert: Tourenplanung mit Magnettafel und Excel, Dienstplanung von Hand, Pflegedokumentation zur Hälfte auf Papier. Schlüsselkompetenzen in Planung, Abrechnung und Steuerung liegen heute bei der Inhaberin, die zugleich Pflegedienstleitung ist.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger ohne zwingend pflegefachliche Ausbildung, aber mit fundierter Erfahrung in Organisation, Prozessgestaltung und betriebswirtschaftlicher Steuerung, etwa aus Gesundheitswesen, Sozialwirtschaft, Logistik oder Dienstleistung mit Außendienst. Praktische Erfahrung mit Tourenplanungs-, Dispositions- oder Dienstplansoftware sowie mit der Einführung digitaler Dokumentation auf mobilen Endgeräten ist zentral. Kenntnisse von Pflegeabrechnung nach SGB V und SGB XI, Versorgungsverträgen und Qualitätsprüfungen sind hilfreich, tendenziell auch Erfahrung im Personalmanagement eines Schichtbetriebs mit vielen Teilzeitkräften. Die Person versteht Pflege als fachlich anspruchsvolle Dienstleistung am Menschen, nicht als reinen Kostenfaktor, und arbeitet eng mit einer starken fachlichen Pflegedienstleitung zusammen.
Passende Nachfolger:innen
Alle Nachfolger-Profile, sortiert nach Passung zu diesem Unternehmen. Unter „Details“ stehen die Rohwerte beider Richtungen und eine Begründung auf Abruf.
Gewichtung
Wie wichtig ist welche Dimension für dieses Unternehmen? Die Rangliste wird sofort neu berechnet – ohne neue Anfrage.
25 %
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25 %
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4 Personen, sortiert nach Gesamt-Passung
Scores 0–100 je Dimension relativ zum Pool (10. Perzentil → 0, 90. Perzentil → 100)
Promovierte Operations-Managerin, sucht B2B-Dienstleister mit 80–300 MA bundesweit, Kaufpreis bis 15 Mio. €
28
Gesamt von 100
Alter: 47 Jahre·Wohnort: Frankfurt am Main·1,5 Mio. € Eigenkapital·Zeithorizont: Unterschrift 2027, idealerweise im ersten Halbjahr; verfügbar ab sofort
Kleiner Mittelständler der ambulanten Pflege mit 46 Mitarbeitenden, überwiegend in Teilzeit, 2,6 Mio. € Umsatz und 190.000 € EBIT. Angeboten werden 100 % der GmbH im Share Deal für 650.000 €. Die Finanzierung ist flexibel: bis zu 250.000 € Verkäuferdarlehen und ein Earn-out-Anteil, gekoppelt an stabile Zahlen in den ersten zwei Jahren. Das Geschäft ist anlagearm, Büroräume sind gemietet, die 22 Dienstwagen geleast. Standort ist Rendsburg in Schleswig-Holstein mit ländlichem Einzugsgebiet entlang der Eider. Die Nachfrage ist hoch, eine lange Warteliste würde rund 40 zusätzliche Patienten erlauben, begrenzender Faktor ist Personal. Die Übergabe soll gesundheitsbedingt zügig erfolgen, spätestens Mitte 2027, mit drei Monaten Begleitung durch die Inhaberin. Investitionsbedarf besteht vor allem in Software und Digitalisierung.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Käuferin oder ein Käufer als natürliche Person oder kleiner inhabergeführter Erwerber, der einen ambulanten Pflegedienst mit rund 2–3 Mio. € Umsatz und knapp 50 Mitarbeitenden übernehmen will und Eigenkapital in Höhe von vermutlich 200.000–400.000 € einbringen kann, ergänzt um Bankfinanzierung, Verkäuferdarlehen und Earn-out. Die Person ist bereit, kurzfristig, spätestens bis Mitte 2027, vollständig einzusteigen und ein Share-Deal-Modell mit kurzer Übergabephase von drei Monaten zu tragen. Sie lebt bereits in Schleswig-Holstein oder zieht in den Raum Rendsburg und ist ortsgebunden präsent. Mittel für Investitionen in Digitalisierung und Personalgewinnung sind eingeplant. Pflegeketten, Konsolidierer und Finanzinvestoren mit Buy-and-Build-Strategie passen nicht.
Führung & Werte
Führungsstil, Wertesystem, Umgang mit Mitarbeitenden, Motivation – passt die Person zur Kultur des Unternehmens?
So ist das Unternehmen
Familiär geprägte Kultur, in der sich alle duzen, von der Hauswirtschaftskraft bis zur Inhaberin. Das Team hält eng zusammen, ist aber erschöpft, weil die Gründerin lange zentralistisch geführt und wenig delegiert hat. Die Mitarbeitenden wünschen sich mehr Mitsprache, besonders beim Dienstplan, und verlässlich freie Wochenenden. Leitwert ist „Zeit für Menschen, keine Minutenpflege“: Die Würde der Patientinnen und Patienten steht über jeder Abrechnungsziffer. Regionale Verwurzelung und Verantwortung gegenüber dem Team prägen die Haltung. Nach drei Monaten Übergabe als Pflegedienstleitung zieht sich die Inhaberin vollständig zurück. Ein Verkauf an Pflegeketten oder Finanzinvestoren ist aus Wertegründen ausgeschlossen.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Führungspersönlichkeit mit kooperativem, beteiligendem Führungsstil, die zuhören kann, Entscheidungen transparent erklärt und Mitarbeitende aktiv in Dienstplanung und Abläufe einbezieht. Sie delegiert Verantwortung, insbesondere an die fachliche Pflegedienstleitung, und schafft verlässliche Arbeitszeiten als Mittel gegen Erschöpfung und Fluktuation. Ihr Wertesystem stellt die Würde pflegebedürftiger Menschen und gute Arbeitsbedingungen über Renditemaximierung, ohne wirtschaftliche Verantwortung zu vernachlässigen. Sie pflegt einen nahbaren, unkomplizierten Umgangston in einem überwiegend weiblichen Teilzeitteam und fühlt sich in einer kleinen, familiären Organisation wohl. Langfristige Bindung an Unternehmen und Region sowie die Bereitschaft, nach kurzer Übergabe eigenständig zu führen, gehören zum Selbstverständnis.
Vision & Mehrwert
Wohin soll das Unternehmen? Wachstum, Digitalisierung, Kontinuität – passen die Zukunftsbilder zusammen?
So ist das Unternehmen
Das Zukunftsbild setzt zuerst auf Stabilisierung: digitale Tourenplanung, Pflegedokumentation auf dem Smartphone, ein Dienstplan mit selbst eingetragenen Wünschen, weniger Papier und weniger Überstunden, um Kündigungen zu verhindern und neues Personal zu gewinnen. Danach bestehen zwei konkrete Wachstumschancen: eine Tagespflege für 18 Gäste in einem von der Stadt angebotenen Gebäude und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Die lange Warteliste zeigt ungenutztes Marktpotenzial. Hauptrisiken sind Fachkräftemangel und Überlastung des Teams. Gewünscht ist maßvolles Wachstum im Tempo der Personalgewinnung, Modernisierung ohne Verlust an Menschlichkeit und Kontinuität des Grundsatzes zeitintensiver, würdevoller Pflege.
Diese Nachfolge sucht es
Eine Nachfolge mit klarer Digitalisierungsagenda für Pflegeorganisation, die mobile Dokumentation, Tourenoptimierung und partizipative Dienstplanung zügig umsetzt und daraus bessere Arbeitsbedingungen sowie Mitarbeitergewinnung ableitet. Sie denkt langfristig, will dauerhaft bleiben und verfolgt organisches, schrittweises Wachstum statt schneller Expansion oder Zukäufe. Interesse an Erweiterung des Angebots, etwa Tagespflege und ambulant betreute Wohngemeinschaften, ist vorhanden, verbunden mit Erfahrung oder Lernbereitschaft bei Projektentwicklung und Kooperation mit Kommune und Kostenträgern. Das Veränderungstempo ist zu Beginn entschlossen bei Prozessen, danach behutsam beim Wachstum. Sie verbindet Modernisierung mit Bewahrung der warmen, menschlichen Pflegekultur und regionalen Verwurzelung in Rendsburg und Umgebung.